Referenzen

Arnoldt Anika
Hufpflegerin
"Sehr freundliche und kompetente Beratung durch das ganze Team, egal um welche Versicherung es geht. Ich bin super zufrieden und auch im Schadensfall wird man bestens betreut. Vielen Dank und weiter so :)"
 

Weitere Fragen zur Reiterunfallversicherung

Bild: Symbol Reiterunfallversicherung

Warum ist der Einschluss der Kosten für Einsatzkräfte zum Einfangen eines Pferdes so wichtig?


Die Kosten hierfür werden nicht zwangsläufig über die Pferdehalterhaftpflichtversicherung abgedeckt und sind auch sonst nirgends berücksichtigt.

Die meisten Pferdehalterhaftpflichtversicherungen argumentieren hier wie folgt:

Das Einfangen des schadenverursachenden Pferdes nach einem leistungspflichtigen Schadenereignis dient weder der Schadenminderung noch der Schadenvermeidung.
Vielmehr ist dieser ja bereits eingetreten und wird in der Regel durch das Einfangen des Pferdes auch nicht gemindert.

Eine Verpflichtung des Versicherers zur Übernahme entsprechender Kosten kann nur dann bestehen, wenn es sich hierbei um Rettungskosten handelt.
Rettungskosten sind nach der herrschenden Rechtsprechung solche Kosten, die anfallen um nach Schadeneintritt diesen gering zu halten oder aber einen unmittelbar bevorstehenden Schadeneintritt abzuwenden. Hierbei ist der Begriff des unmittelbar bevorstehenden Schadeneintritts eng auszulegen. Ein solcher wird nur als gegeben angesehen, wenn ohne das Hinzutreten weiterer Umstände und ohne die Rettungsmaßnahme zwangsläufig von einer unverzüglichen Schadenentstehung auszugehen ist.

Natürlich sind immer die Umstände des Einzelfalles maßgeblich, aber in der Praxis haben Pferdehalterhaftpflichtversicherungen hier eine sehr gute Chance nicht leisten zu müssen.

Gilt erhöhte Kraftanstrengung / Eigenbewegung als Unfall?


Ja, wenn deshalb ein Gelenk verrenkt, Muskeln, Sehnen, Bänder oder Kapseln gezerrt oder zerrissen werden oder dadurch Bauch-,
Unterleibs- und Knochenbrüche eintreten. Eine solche Eigenbewegung kann sich zum Beispiel aus dem Tennisspielen heraus ergeben.


Sind tauchtypische Gesundheitsschädigungen mitversichert?


Ja, tauchtypische Gesundheitsschäden als Sport-/Hobbytaucher sind mitversichert. Bei einer Dekompressionskrankheit (z.B. Caisson-
Erkrankung) Typ I und II, einschließlich einer notwendigen Druckkammerbehandlung, werden auch die Therapiekosten erstattet.


Wird beim Autofahren der volle Versicherungsschutz - genau wie beim Reiten gewährt?


Ja, sofern der entsprechende Versicherungsschutz gewählt wurde, sind Unfälle im üblichen Straßenverkehr bei Dienstreisen oder Privatfahrten
versichert. Ausgenommen sind Unfälle als Fahrer, Beifahrer oder Insasse, bei denen es auf die Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten ankommt
(einschl. der Übungsfahrten).

Sind Kfz-Unfälle durch Bewusstseinsstörungen infolge Trunkenheit  mitversichert?


Ja, bis 1,1 Promille.

Wann besteht eine Invalidität?


Eine Invalidität besteht, wenn die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit des Versicherten unfallbedingt dauerhaft beeinträchtigt ist. Eine Beeinträchtigung ist dauerhaft, wenn sie voraussichtlich länger als drei Jahre bestehen wird und eine Änderung dieses Zustandes nicht erwartet werden kann.


Wann muss die Invalidität nach einem Unfall eingetreten sein?


Die Invalidität muss innerhalb von 24 Monaten nach dem Unfall eingetreten sein.

Wann muss die Invalidität festgestellt und der Anspruch geltend gemacht werden?


Die Invalidität muss innerhalb von 36 Monaten nach dem Unfall von einem Arzt schriftlich festgestellt und bei uns geltend gemacht werden.

 

Was versteht man unter der Gliedertaxe in der Reiterunfallversicherung?


In der Gliedertaxe ist festgelegt, welcher Invaliditätsgrad bei Verlust oder völliger Funktionsunfähigkeit von Körperteilen, Organen und Sinnesorganen zugrunde gelegt wird.


Wann wird eine Invaliditätsleistung gezahlt?


Bereits ab einem Invaliditätsgrad von 1 % wird eine vereinbarte Kapitalleistung erbracht.


Was sind die Vorteile einer Progression?


Eine progressive Invaliditätsstaffel führt zu einer erheblich höheren Kapitalleistung bei Invaliditätsgraden über 25 %. In unserer Reiterunfallversicherung ist eine Progression von 350% hinterlegt.

 

Wann wird eine Unfall-Rente gezahlt?


Ab einem Invaliditätsgrad von 50 % wird die vereinbarte Unfall-Rente lebenslang gezahlt.

 

Erhöht sich die Rentenzahlung bei höheren Invaliditätsgraden?


Bei einem Invaliditätsgrad ab 90 % verdoppelt sich die Rentenzahlung.

 

Gibt es eine Rentengarantie?    

     
Ja. Stirbt der Versicherte während der Rentenzahlungszeit, zahlen wir die Unfall-Rente trotzdem so lange weiter, bis 10 Jahre Rentenbezugszeit erreicht sind. Dies stellt einen echten Mehrwert in unserer Reiterunfallversicherung dar!

 

Erweiterte Übergangsleistung mit Sofortleistung für Schwerverletzte


Besteht 6 Monate nach dem Unfall noch eine Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit von 50 %, erbringen wir die vereinbarte Versicherungssumme. Bereits nach 3 Monaten zahlen wir die halbe Versicherungssumme, wenn die Beeinträchtigung 100 % beträgt. Bei schweren Verletzungen wie z.B. Querschnittslähmung, vollständige Erblindung, Schädelhirnverletzung oder schweren Mehrfachfrakturen zahlen wir die Versicherungssumme sofort.


Bergungs- und Rettungskosten in der Reiterunfallversicherung  

  
Wir übernehmen bis zu 100.000 € Kosten für
–     Such-, Rettungs- oder Bergungseinsätze nach einem Unfall, auch dann, wenn ein Unfall unmittelbar drohte oder zu vermuten war
–     ärztlich angeordneten Transport zum Krankenhaus, zur Spezialklinik oder zur nächstgelegenen Druckkammer
–     Rückkehr der verletzten Person zum ständigen Wohnsitz.
Außerdem werden die zusätzlich entstehenden Kosten für Heimfahrt oder Unterbringung der mitreisenden minderjährigen Kinder und des Partners bei einem Unfall im Ausland übernommen. Bei Unfalltod übernehmen wir die Kosten für die Überführung zum letzten ständigen Wohnsitz oder bei Bestattung im Ausland bis zu 5.000 €.

 

Reha-ManagementDienstleister: Malteser Hilfsdienst


Besonders nach einem schweren Unfall ist es wichtig, möglichst schnell Entscheidungen zu treffen. Bei einem Unfall, der voraussichtlich zu einer Invalidität von mindestens 50 % führt, stehen unabhängige Fachleute beratend zu Seite, damit schnell und richtig entschieden wird. Dazu kommen Kostenzuschüsse für Rehabilitation und Pflegeheim. Wird ein Invaliditätsgrad von mindestens 50 % bestätigt, werden weitere Zuschüsse gezahlt, die beispielsweise zur behinderten-
gerechten Gestaltung des Zuhauses, zum Autoumbau oder zur beruflichen Rehabilitation dienen.

 

Kosten für kosmetische Operationen einschließlich Zahnbehandlungs- und Zahnersatzkosten


Die Kosten für eine kosmetische Operation infolge eines Unfalles sowie für Zahnbehandlungs- und Zahnersatzkosten werden von uns bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme übernommen.

 

Unfall-Krankenhaustagegeld mit Leistung bei ambulanten Operationen oder Komageld


Für jeden vollstationären Krankenhaustag, bis zu 5 Jahre lang, wird das vereinbarte Unfall-Krankenhaustagegeld gezahlt. Im Ausland verdoppeln wir unsere Leistung.  Auch bei ambulanten Operationen mit mindestens 7-tägiger Arbeitsunfähigkeit wird für 7 Tage das Unfall-Krankenhaustagegeld gezahlt. Bei Koma-Patienten erbringen wir unsere Leistung bis zu 2 Jahre in Höhe des Unfall-Krankenhaustagegeldes.

 

Genesungsgeld


Genesungsgeld wird im Anschluss an den unfallbedingten Krankenhausaufenthalt für die gleiche Anzahl von Kalendertagen wie das Unfall-Krankenhaustagegeld gezahlt, bis zu 750 Tage lang. Verstirbt die versicherte Person während des Krankenhausaufenthalts, erbringen wir für diese Zeit trotzdem eine Leistung.

 

Einmalzahlung bei schwerer Erkrankung - Leistung auch ohne Reitunfall


Bei einer schweren Erkrankung wird schnellstmöglichein hoher Kapitalbedarf benötigt. Unsere Einmalzahlung hilft bei erstmaligem Auftreten einer der folgenden Erkrankungen:

–     Herzinfarkt
–     Schlaganfall
–     Nierenversagen
–     Erblindung

Ferner besteht Versicherungsschutz für geschlechtsspezifische Krebserkrankungen:
–     bei Frauen: Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs oder Eierstockkrebs
–     bei Männern: Prostatakrebs oder Hodenkrebs

Bis zur einer Höchstsumme von 30.000 €.

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